3.9. - Statements der Politik aus Stralsund

Aktuelle Statements zur Biogasnutzung in Mecklenburg-Vorpommern von Kerstin Kassner, Holger Nebel, Claudia Müller und Uwe Driest. 

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Kerstin Kassner, stv. Landrätin, Landkreis Stralsund-Rügen, Die Linke

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„Vielen Dank, dass der Biogasbus auch in unsere schöne Region gekommen ist. Biogas ist eine Energieform der Zukunft! Ich unterstütze die Bioenergie-Dörfer in unserem Landkreis Stralsund-Rügen, denn diese sind sinnvoll, wenn dadurch regionale Energie-Kreisläufe entstehen.“

Holger Nebel, Vorsitzender Kreisjagdverband Rügen e. V.

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„Die Profitgier hat die Entwicklung von Biogas in Deutschland in eine negative Richtung getrieben. Die Öffentlichkeit sieht einfach oft nur die riesigen Maisfelder, vor allem hier in der Region. Wir müssen diese Flächen bunter machen. Blühstreifen bieten wichtigen Lebensraum für Bienen und Vögel. Wir brauchen mehr tierische und pflanzliche Vielfalt auf dem Feld.“

Claudia Müller, Vorsitzende des Landesverbandes MV u. Bundestags-Kandidatin, Bündnis90/Die Grüne

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„Man muss mehr informieren über das Thema Biogas. Vor allem Themen wie Geruchsbelästigung und Nitratbelastung im Grundwasser kommen hier immer wieder hoch und sorgen für Aufregung. Biogas ist ein wichtiger Bestandteil für den Erneuerbaren Energie-Mix. Wir setzen uns ein für die Verwendung von mehr alternativen Energiepflanzen abseits von Mais, wie zum Beispiel Klee, die gut in die Fruchtfolge passen.“

Uwe Driest, Kreisvorstand Stralsund-Rügen-Nordvorpommern, Bündis90/Die Grünen

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„Bei Biogas kommt es darauf an, wie es hergestellt wird. Wir wollen keine Bodenkonkurrenz, keine Teller-Tank-Diskussion - nicht zu Lasten der Biodiversität. Tendenziell sollte Biogas nicht aus nachwachsenden Rohstoffen, sondern aus Gülle und Bioabfällen gewonnen werden.“